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SUMMARY:Glück auf – Film ab! 100 Jahre Kinogeschichte im Ruhrgebiet: Exkursion zum RuhrMuseum auf Zeche Zollverein
DESCRIPTION:„Was für eine Schau!“ schrieb die WAZ Herne am 3. August über „Glück auf – Film ab!“, eine Ausstellung über 100 Jahre Kinogeschichte im Ruhrgebiet. Grund genug für die Kinofans von ID55, der Ausstellung im Ruhr Museum auf Zeche Zollverein, Gelsenkirchener Straße 181 in Essen, am Donnerstag, 17. Oktober, um 14 Uhr einen Besuch abzustatten. Freuen dürfen sich die Teilnehmenden auf eine besonders kompetente Führung: Im Ruhr Museum begrüßt uns der Film- und Kinokenner Klaus Füßmann, der auch an der Zusammenstellung der Ausstellung auf Zollverein beteiligt war.\nTermin: Donnerstag, 17. Oktober 2024\nTreffpunkt: 13.30 Uhr oben an der Kasse des Ruhr Museums, erreichbar über Rolltreppe, Gelsenkirchener Straße 181 in Essen\nBeginn der Führung: 14 Uhr\nTeilnahmegebühr für die Führung: 10 Euro pro Person für Eintritt und Privatführung\nMaximale Personenzahl: 20\nDie Teilnahmekosten werden abgebucht.\nAnmelde- und Abmeldeschluss: Montag, 30. September\nAnmeldung nur über diese Webseite.\n\nAnmeldung bitte senden an info@id55.de\n*Wichtige Hinweise zum Ausfüllen des pdf-Anmeldeformulars auf dem PC – siehe oben:\nAb sofort könnt Ihr die Einzugsermächtigung für Eure Kursgebühr online ausfüllen und an ID 55 zurücksenden.\n1. bitte das Formular im o.a. Anhang ausfüllen.\n2. Als Unterschrift könnt Ihr digital unterschreiben oder „gez.: Vorname, Nachname“ eintragen.\n3. Danach das Dokument auf Eurem PC abspeichern.\n4. Dann das gespeicherte Dokument als Anhang an info@id55.de ( mailto:info@id55.de ) versenden\nHinweis zur Anreise:\nDie Zug- oder Autoanfahrt wird individuell geplant. Infos zur Anreise, zu den Parkmöglichkeiten und zum Restaurant erhalten die Teilnehmenden etwa eine Woche vor der Exkursion per Mail von den IG-Leitungen.\n \n„Glück auf – Film ab!“ – 100 Jahre Kino im Ruhrgebiet\nAlles über die große Sonderausstellung im Ruhr Museum auf Zeche Zollverein\nEine große kulturhistorische Ausstellung über das Kino und den Film im Ruhrgebiet in spektakulärer Industriekulisse: Damit feiern das Museum und die Essener Filmkunsttheater 2024 den 100. Geburtstag des Filmstudios Glückauf. Die Gesamtschau gewährt erstmals einen Überblick über die einmalige Filmlandschaft der einst von Kohle und Stahl geprägten Region. Sie zeigt 100 Jahre bewegendes Ruhrgebietskino mit legendären Spiel- und Dokumentarfilmen und lädt mit beeindruckenden Objekten zu einer historischen Entdeckungsreise durch die Film- und Kinolandschaft des Ruhrgebiets ein.\n\n\n\nDer Anlass\n\n\n\nDer Anlass der großen Sonderausstellung des Ruhr Museums ist der Geburtstag des Essener »Filmstudios Glückauf«, das am 1. März 2024 hundert Jahre alt geworden ist. Es gehört damit zu den ältesten noch erhaltenen Kinos im Ruhrgebiet und in Nordrhein-Westfalen. Dieses Jubiläum nimmt das Ruhr Museum auf dem UNESCO- Welterbe Zollverein zum Anlass für eine Ausstellung über die gesamte Kino- und Filmgeschichte des Ruhrgebiets. Dabei lässt das Ruhr Museum nicht nur die großen Zeiten des Kinos in den 1920er- und 1950er-Jahren wieder auferstehen, sondern zeigt auch den Wandel der Kinokultur und die Personen vor und hinter den Kameras. Das »Filmstudio Glückauf« wurde 1924 als Reformkino gegründet und sollte durch die Aufführung anspruchsvoller Filme den befürchteten Gefahren des »sitten- und vor allem jugendgefährdenden« neuen Mediums entgegenwirken. Diesen Anspruch hat das »Filmstudio Glückauf« über hundert Jahre lang bewahrt und ist seit den 1990er-Jahren Teil der Essener Filmkunsttheater. In einer beispiellosen bürgerschaftlichen Aktion ist es in den Zweitausenderjahren vor der Schließung und der Zerstörung gerettet worden und konnte weiter einer der Leuchttürme der Kinokultur in Nordrhein-Westfalen bleiben. Die Essener Filmkunsttheater wiederum bilden mit insgesamt sechs Spielstätten, darunter das berühmte Premierenkino »Lichtburg«, den Kern der Essener Kinolandschaft, und es ist der beispiellosen Initiative ihrer Inhaber Hanns-Peter Hüster und Marianne Menze mit ihrem Team zu verdanken, dass Essen und das Ruhrgebiet auch heute noch eine wichtige Rolle auf der deutschen Kinowandkarte spielen.\n\n\n\n\n\n\n\nDie Ausstellung\n\n\n\nProf. Heinrich Theodor Grütter, Museumsdirektor des Ruhr Museums erläutert: »Wir haben unserer Heimat ein filmisches Denkmal gesetzt. Erstmals beleuchten wir die gesamte Kino- und Filmgeschichte des Ruhrgebiets. Und auch diese Geschichte ist filmreif.«\nDie Ausstellung »Glückauf – Film ab! Kino und Filmgeschichte des Ruhrgebiets« ist ein chronologischer Streifzug durch die Filmlandschaft des Reviers und dessen magischem Aufführungsort, dem Kino. Sie erzählt dabei die gesamte über hundertjährige Geschichte des Kinos und des Films im Ruhrgebiet, angefangen bei der Geburtsstunde der Kinematographie Ende des 19. Jahrhunderts, über die großen Kinobauten der 1920er-Jahre, die Instrumentalisierung des Films und des Kinos in der NS-Zeit und das Kinoerlebnis der 1950er-Jahre bis zum Wandel des Kinos ab den 1970er-Jahren bis heute. Gleichzeitig ist die Ausstellung aber mehr als eine Kino- und Filmgeschichte. Sie präsentiert die ganze Welt des Films und des Kinos im Ruhrgebiet, von der Vorführtechnik über die Film- und Kinowerbung, vor allem der 1950er-Jahre, bis hin zu den legendären Kinobesitzern und Kinobetreiberinnen. Sie zeigt die Region als Drehort bedeutender Filme und die dazugehörige Filmausstattung sowie die Filmschaffenden, die aus dem Ruhrgebiet hervorgegangen sind oder hier gedreht haben. Und sie beleuchtet die Spezifika des Ruhrgebietsfilms wie die Dokumentarische Filmarbeit, die enge Verbindung der Montanindustrie zum Film, die Filmavantgarde, den Film und das Kino im interkulturellen Kontext, die bedeutenden Filmfestivals der Region und schließlich auch die Skandale im Lichtspielhaus, die sich um Umweltprobleme, Sexfilme und das Image des Ruhrgebiets drehten.\nÜber 900 Exponate aus Museen, Archiven, Kinos und Privatbesitz von Filmschaffenden werden gezeigt. Dabei geht es von Plakaten, Autogrammkarten, Drehbüchern und Requisiten über spektakuläre Filmausschnitte, Zeugnisse der dokumentarischen Filmarbeit, Filmwerbung und Fotografien bis hin zu unterschiedlichsten Film-Projektoren und verschiedensten Medien und Genres, die die Filmlandschaft bereichert und geprägt haben. Es entsteht ein Panorama, das zeigt, welch wichtiges Kulturgut Film und Kino im Ruhrgebiet waren und sind.\nMarianne Menze, Geschäftsführerin der Essener Filmkunsttheater:\n»Die Ausstellung widmet sich der großen Film- und Kinoleidenschaft der Menschen im Ruhrgebiet. Und genau dieser ist es auch zu verdanken, dass unsere Kinos heute und in Zukunft existieren.«\n\n\n\n\n\n\n\nDie Kino- und Filmgeschichte des Ruhrgebiets\n\n\nGerade im Ruhrgebiet, dem ehemals größten industriellen Ballungsraum in Europa, besaßen das neue Unterhaltungsmedium Film und sein Präsentationsort, das Kino, eine ungeheure Bedeutung. Schon vor dem Ersten Weltkrieg existierte in Essen die »Schauburg«, das größte Kino überhaupt mit 2.000 Sitzplätzen, und in den 1920er- Jahren gehörten mehrere Kinos im Ruhrgebiet, wie die 1928 eröffnete Essener »Lichtburg«, zu den größten Lichtspielhäusern in Deutschland. Aber auch in den nachfolgenden Jahrzehnten, vor allem in den 1950er-Jahren, der Hochzeit der Kinos und der Blütezeit der Ruhrindustrie im Wirtschaftswunder, nahmen der Spielfilm und das Kino im Revier eine herausragende Rolle ein. Ende der 1950er-Jahre zählte die Region mehrere hundert Lichtspielhäuser, ehe das langsame Kinosterben begann und es sich in Konkurrenz mit dem Fernsehen und später anderen Medien auf den Rückzug begab und heute nur noch eines von vielen Unterhaltungsformaten ist. Aber auch heute existieren in Essen mit dem »CinemaxX« das größte Multiplex- Kino und mit der »Lichtburg« der größte Kinosaal in Deutschland.\nQuelle: Ruhr Museum Essen\n\n\n\n\n \n
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