
ID55-Mittwochstreff: Viel Natur auf kleiner Fläche – Warum Herne „Mini-Wäldchen“ braucht
Viel Natur auf kleiner Fläche – das steckt hinter dem Prinzip des „Tiny Forest“. „Tiny Forests“, auch Kleinwald, Mikrowald/Nanowald oder Miniwald genannt, sind Wälder, die auf einer relativ kleinen Fläche mit einer großen Dichte angepflanzt wurden. Ziel solcher Neuanpflanzungen ist, im dicht besiedelten städtischen Raum wie z.B. in Herne auf kleinen Flächen möglichst vielfältige, schnell wachsende und sich selbst erhaltende Waldgemeinschaften anzulegen, um auf diese Weise eine Verbesserung der Umweltsituation zu erreichen und gleichzeitig die Lebensqualität in der Stadt zu erhöhen. Insgesamt gibt es weltweit bereits weit über 3.000 „Tiny Forests“. Die ersten wurden in Asien gepflanzt, auch in Belgien und den Niederlanden sind sie bereits häufig zu finden. Die ersten Kleinwälder in Deutschland entstanden u.a. in der Uckermark, in Bönningstedt, Wedel und Hannover. Um auch in Herne das Klima durch „Tiny Forests“ zu verbessern, hat sich 2024 der Verein „Stadtverwaldung“ gegründet. Gründungsmitglied ist Britta Paulusch, Ärztliche Psychotherapeutin, Kunsttherapeutin, Psychoonkologin, die beim ID55-Mittwochstreff das Projekt vorstellt.