
„Ach was“ – Exkursion zur Loriot-Ausstellung in der Ludwig-Galerie Oberhausen
Vicco von Bülow, alias Loriot, zählt zu den bedeutendsten Humoristen Deutschlands. Seine bekannten Knollennasenmännchen und geflügelte Worte wie „Ach was“ oder „Früher war mehr Lametta“ sind bereits Teil des kulturellen Gedächtnisses. Das allein ist Grund genug für die ID55-Interessengruppe Kunst und Kultur – kurz KuKu, am Mittwoch, 9. April, die Ludwiggalerie im Schloss Oberhausen zu besuchen, das dem großen Humoristen unter dem Titel „Ach was“ eine große Ausstellung widmet.
Termin: Mittwoch, 9. April 2025
Treffpunkt: 12.15 Uhr an der Ludwiggalerie im Schloss Oberhausen, Konrad-Adenauer-Allee 46, 46049 Oberhausen
Beginn der Führung: 12.30 Uhr
Teilnahmegebühr für die Führung: ca. 12,- Euro pro Person
Maximale Teilnehmerzahl: 18 Personen
Die Teilnahmekosten werden abgebucht.
Anmelde- und Abmeldeschluss: Mittwoch, 26. März 2025
Anmeldung nur über diese Webseite.
Das Museum kann sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus und Bahn) gut erreicht werden.
Falls es mehr Anmeldungen als Plätze gibt, führen wir eine Warteliste.
Anmeldung zum Download hier (pdf):
Formular-Anmeldung-Kunst+Kultur-allgemein
Anmeldung bitte senden an info@id55.de
*Wichtige Hinweise zum Ausfüllen des pdf-Anmeldeformulars auf dem PC – siehe oben:
Ab sofort könnt Ihr die Einzugsermächtigung für Eure Kursgebühr online ausfüllen und an ID 55 zurücksenden.
1. bitte das Formular im o.a. Anhang ausfüllen.
2. Als Unterschrift könnt Ihr digital unterschreiben oder „gez.: Vorname, Nachname“ eintragen.
3. Danach das Dokument auf Eurem PC abspeichern.
4. Dann das gespeicherte Dokument als Anhang an info@id55.de versenden
Hinweis zur Anreise:
Die Zug- oder Autoanfahrt wird individuell geplant. Infos zur Anreise, zu den Parkmöglichkeiten und zum Restaurant erhalten die Teilnehmenden etwa eine Woche vor der Exkursion per Mail von den IG-Leitungen.
Ach was. LORIOT – Künstler, Kritiker und Karikaturist
26. Januar bis 18. Mai 2025
Vicco von Bülow, alias Loriot, zählt zu den bedeutendsten Humoristen Deutschlands. Seine bekannten Knollennasenmännchen und geflügelte Worte wie „Ach was“ oder „Früher war mehr Lametta“ sind bereits Teil des kulturellen Gedächtnisses.
Die Ausstellung rückt Loriot insbesondere als Künstler in den Fokus und präsentiert mehr als 300 originale Zeichnungen aus seiner Kindheit und Jugend bis zu seinem Spätwerk. Durch seine messerscharfe Beobachtungsgabe zielt Loriots Humor geradewegs auf das Selbstverständnis der kleinbürgerlichen Gesellschaft der 1950er bis 1980er Jahre und hält ihr regelrecht den Spiegel vor. Zahlreiche Werke – in Wort und Bild – entfalten eine ganz eigene Komik und werden so zu Zeugnissen feinster Gesellschaftskritik. Ob als Werbegrafiker oder als Kolumnist für die Zeitschriften Stern und Quick – seine Zeichenkunst hat durch ihren hohen Wiedererkennungswert bis heute einen ikonischen Charakter.
Ein Teil der Ausstellung setzt darüber hinaus den thematischen Schwerpunkt auf ein ganz besonderes Stück Zeitgeschichte: 1985 findet die erste Loriot-Ausstellung in der DDR statt und legt den Grundstein für Loriots fortwährende Verbindung zu seiner Geburtsstadt Brandenburg an der Havel. Mit viel Geduld und Fingerspitzengefühl gelingt es Gerda Arndt, Leiterin des Brandenburger Dommuseums, und Personen in ihrem Umkreis die politisch brisante Präsentation eines in Westdeutschland wirkenden Künstlers an den staatlichen Stellen vorbei in die Wege zu leiten.
Aber auch das Schaffen als Schriftsteller, Schauspieler und Regisseur wird in der Schau beleuchtet. Zu sehen sein werden Loriots Phasenzeichnungen für seine berühmten Zeichentrick-Cartoons wie Herren im Bad sowie von ihm entworfene Opernbühnenmodelle und Drehbücher. Szenenfotos legendärer Sketche wie Die Nudel und seiner Spielfilme Ödipussi und Pappa ante portas vervollständigen das umfangreiche Werk Loriots und geben Einblick in die Genauigkeit und Akribie, mit der er sich jeder seiner Arbeiten widmet.
„Das Herstellen der Komik ist schwere Arbeit“, hat Loriot in einem Interview gesagt. Die Ausstellung lädt dazu ein, sich davon zu überzeugen. Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem Caricatura Museum Frankfurt sowie dem Stadtmuseum Brandenburg an der Havel und wird gefördert von der Stadtsparkasse Oberhausen und dem Freundeskreis der LUDWIGGALERIE. Kulturpartner ist WDR 3.
Im Kleinen Schloss zeigt die Ausstellung Aus der Rolle gefallen. Deutsche Comiczeichnerinnen im Blick bis zum 2. Februar 2025 fünf weibliche Positionen in der Bilderzählung. Vom 16. Februar bis 6. April 2025 ist dort mit Angelika Platen – Meine Frauen. Fotografische Porträts von Künstlerinnen eine weitere starke weibliche Position vertreten. Ab dem 13. April 2025 schließt sich die Ausstellung PARALLEL – Der Kunstverein zu Gast in der LUDWIGGALERIE mit Johanna Heß an.
Mehr Informationen:
www.ludwiggalerie.de
Quelle: Ludwiggalerie im Schloß Oberhausen
Die Loriot-Karikatur wurde uns von der Ludwiggalerie im Schloss Oberhausen zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank.