„So will ich anders alt werden!“ Unter diesem Titel startet der ID55-Mittwochstreff, 5. Juli, ab 19 Uhr ein neues Themenformat. Im Gespräch mit ID55-Gründerin Susanne Schübel stellen sich Frauen und Männer vor, die sich dem Verein in den vergangenen Wochen angeschlossen haben. Wie war der berufliche Werdegang? Mit welchen Gefühlen war der letzte Tag im Job verbunden? Welche Wünsche haben sie an die zweite Lebenshälfte und an den Verein ID55? War der 50. Geburtstag oder ein anderes Datum eine Zäsur? Gibt es ein Projekt, das sie in dem neuen Lebensabschnitt verwirklichen wollen? Sind sie heute glücklicher als mit 17? Diesen und anderen Fragen stellen sich am 5. Juli die „Newcomer“ Ellen Pott, Elke-Katharina Guthardt und Reinhard „Alfred“ Nieberg. Der Eintritt für ID55-Mitglieder ist frei. Gäste zahlen 5,- Euro.

Jeden Tag 30 Coming-outs: Queere Ältere brauchen sichere Orte für Wohnen und Pflege
Die Angst Homosexueller vor Diskriminierung bleibt im Alter dieselbe wie in jungen Jahren – nur mit dem Unterschied, dass man als pflegebedürftiger Senior ein Heim nicht mehr verlassen kann. Andreas Kringe, Koordinator „Schwule ALTERnativen“ bei Rubicon in Köln, brachte die Sorgen und Wünsche älterer queerer Menschen auf den Punkt. Bei der Veranstaltung „Queer im Alter“ im Mondpalast von Wanne-Eickel diskutierten Experten auf Einladung des Paritätischen Herne und des Vereins ID55 anders alt werden über die besonderen Herausforderungen an Wohnen und Pflege in einer alternden LSBTIQ+-Community.