Der Herner Seniorenbeirat hat dem Rat der Stadt vier Mitglieder als sachkundige Einwohner*innen für wichtige Ausschüsse vorgeschlagen. Wenn das Stadtparlament in der nächsten Sitzung am 13. Oktober die Nominierten bestätigt, werden Edeltraut Krause im Ausschuss für Sicherheit, Ordnung und Bevölkerungsschutz, Ulrich Klonki im Ausschuss für Digitales, Infrastruktur und Mobilität, Heiner Kranemann im Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung und Dr. Klaus Balster im Sportausschuss zum Jahresende erstmals Rederecht erhalten. Als Beiratsvorsitzende sitzt Edeltraut Krause qua Amt bereits als sachkundige Einwohnerin im Sozialausschuss.
In seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause hatte der Rat ein klares Votum abgegeben: Der Seniorenbeirat erhält künftig erstmals in vier Ausschüssen Rederecht. Alle Fraktionen trugen den Beschluss mit. Als sachkundige Einwohnerin oder sachkundiger Einwohner erhalten Beiratsmitglieder in den Ausschüssen Rederecht, aber kein Stimmrecht.
„Dass der Rat und der Oberbürgermeister unserer Aufnahme vorbehaltlos zugestimmt haben, werten wir als großen Vertrauensbeweis für unsere Arbeit“, begrüßt Edeltraut Krause, Vorsitzende des Seniorenbeirates, das parteiübergreifende, einstimmige Votum. „Endlich hat der Beirat die Chance, zum frühestmöglichen Zeitpunkt an entscheidender Stelle mitzureden, wenn Entscheidungen fallen, die ältere Menschen betreffen.“ Der Seniorenbeirat repräsentiert die größte Einwohnergruppe in Herne. Rund ein Drittel der Herner Bevölkerung ist mittlerweile 60 Jahre oder älter.
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Als sachkundige Einwohner*innen für Ratsausschüsse nominiert: (von links) Heiner Kranemann, Edeltraut Krause, Dr. Klaus Balster und Ulrich Klonki, Mitglieder des Seniorenbeirats. Foto: Seniorenbeirat


