Nikolaus, Zauberei und viele, viele Fotos: So lustig war die Weihnachtsfeier 2024

Weiß gedeckte Tische, blitzende Gläser, Kerzen und an jedem Platz ein süßer Schoko-Nikolaus: Die ID55-Weihnachtsfeier fand 2023 im festlich dekorierten großen Saal des Restaurants „Meistertrunk“ in Eickel statt. Mehr als 70 Mitglieder, Angehörige und Freunde folgten der Einladung am Nikolaustag, 6. Dezember, und erlebten ab 18 Uhr einen kurzweiligen Abend.

Kaum hatte die ID55-Vorsitzende Susanne Schübel ihre Begrüßungsrede begonnen, da polterte es schon an der Tür. Herein spazierte der Nikolaus persönlich, dem einige Gäste eine frappante Ähnlichkeit mit dem Mondpalast-Schauspieler Axel Schönnenberg nachsagten. Der sanfte Mann mit weißem Bart und rotem Mantel hatte weder Knecht Ruprecht noch eine Rute dabei, dafür aber muntere Weihnachtslieder, die er gemeinsam mit den Gästen anstimmte. Die machten begeistert mit und kamen direkt in Weihnachtsstimmung. Diese verstärkte sich noch, als Nikolaus sein Goldenes Buch auspackte und aus heiterem Himmel die Namen besonders engagierter Mitglieder und Vorständler vorlas. Als „Weihnachtsengel“ assistierte ihm die Vorsitzende Susanne Schübel. Sie bedankte sich für ihre Unterstützung und überreichte den überraschten Zeitschenkerinnen und Zeitschenkern kleine Buchpräsente.

Mittlerweile hatten die meisten der ID55-Freundinnen und Freunde neben der Saalbühne den geheimnisvollen Kasten entdeckt, den die Wanne-Eickeler Fotografin Isabel Dieckmann im Vorfeld aufgebaut hatte. Es handelte sich um eine Fotobox mit lustigen Weihnachtsrequisiten, ausgestattet mit einer Flatrate für unbegrenzten Fotografier- und Kostümierspaß. Die Bedienung des Kastens war schnell erlernt, entsprechend groß war der Andrang. Die Ergebnisse konnten sofort ausgedruckt werden, am nächsten Tag erhielten alle Gäste einen Link, unter dem sie die Fotos digital herunterladen könnten. Rasch bildeten sich Schlangen vor dem Gerät, wo immer wieder großes Gelächter zu hören war. Warum – das ist in der Fotogalerie am Fuß dieser Seite einfach zu erkennen.

Als schließlich das üppige Büfett mit vielfältigen Vor- und Hauptspeisen eröffnet wurde, waren die Fotografierwütigen kaum von der Fotobox loszueisen. Schon bald jedoch wurde es still, und nur noch das Klappern der Bestecke war zu hören – ein gutes Zeichen.

Vor dem Dessert wartete ein weiterer Programmpunkt: Der Zauberkünstler Leonardo alias Bernd Irmscher aus Essen verblüffte mit seinen magischen Tricks. Um Leonardo über die Schulter zu linsen, ließ sogar das fleißige und freundliche Meistertrunk-Team für einen Moment den Service ruhen. Es lohnte sich: Dem einen lockte der Magier einen Zehn-Euro-Schein aus der Tasche, dem anderen machte er scheinbar einen Schnitt ins teure Jackett. Nach 40 Minuten Programm waren alle überzeugt: Der Mann kann zaubern! und verabschiedeten den Essener mit begeistertem Applaus.

Den Abschluss des Abends bildete eine kurze Lesung. Jutta Zacher eröffnete sie launig mit einem Heinz-Erhard-Gedicht und trug anschließend ihre Geschichte „Zuerst kommt der Nikolaus und dann der Weihnachtsmann“ vor. Christel Wolf ignorierte die aufkommende Heiserkeit ihrer Stimme und las ein persönliches Weihnachtsmärchen über die Wunderbar und den Weltfrieden. Zum Abschluss trug Susanne Schübel das Gedicht von der „Weihnachtsfrau“ vor, das die weihnachtliche Welt wieder geraderückte: „Der Weihnachtsmann – dass wir ihn haben, ist gut -, er bringt die Weihnachtsgaben./ Doch das ganze Drum und Dran, das regelt nicht der Weihnachtsmann,/ das regelt – sorgsam und genau – im Hintergrund die Weihnachtsfrau.“ Doch da war der Nikolaus schon längst wieder über alle Berge, so dass die Feiergemeinde herzhaft lachen konnte. Um 23 Uhr war auch der letzte Tisch leer, und alle waren sich einig: „Das war ein schönes Fest.“

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